Bedenklich nachdenklich
Meine derzeitige Lektüre (Die neuen Herrscher der Welt), regt mich mehr zum Philosophieren und zum Nachdenken an, als ich dachte. Das Buch stellt Zusammenhänge dar, die mir bisher in dieser Tragweite und in dieser Logik nicht klar waren. Es bewirkt nicht nur ein Nachdenken über den Zustand der Weltwirtschaft sondern lässt einen sehr schlüssig den Bezug zu eigenen Wertvorstellungen und Weltbild und zu deren Bedeutung in einem grösseren Zusammenhang herstellen.
Wie wichtig die Substanz einer eigenen Persönlichkeit für die Tiefe und Lebenskraft einer Kultur oder Gesellschaft ist, finde ich hier besonders interessant.
Warum der "allgegenwärtigen galloppierende Dummheit und Arroganz" einer Regierung Bush oder Schüssel, den "Zentralverwaltungstendenzen" in der EU oder dem imperialistischen Auftreten globaler Konzerne so wenig Gewichtiges entgegensteht, kann ich jetzt endlich nachvollziehen. Und das ist wohl der erste Schritt, um darüber nachzudenken, was es dagegen an sinnvollen und wirkungsvollen Dingen zu tun gibt.
Ich werde mir jedenfalls die Webseiten von attac und anderer internationaler Organisationen der "neuen Zivilgesellschaft", wie Jean Ziegler diese nennt, genauer anschauen.
Bisher habe ich die nicht so ernst genommen, weil ich wenig Unterschied zu anderen Organisationen annahm.
Und dann ist da noch eine "Götterdämmerung" von Wünschen, Emotionen, Gefühlen, die ich noch nicht einordnen kann.
Da ich aber schon seit längerer Zeit überlege, ob und wie ich mich beruflich umorientieren soll und da das auch mit meinen Werthaltungen zu tun hat, scheint mir das folgerichtig zu sein. Zudem ist es spannend, sich ernsthaft mit Grundsätzlichkeiten auseinanderzusetzen, in die Tiefe zu gehen und sich selbst mal wieder abzuklopfen;)
Ich bin gespannt, wie's weitergeht.
Wie wichtig die Substanz einer eigenen Persönlichkeit für die Tiefe und Lebenskraft einer Kultur oder Gesellschaft ist, finde ich hier besonders interessant.
Warum der "allgegenwärtigen galloppierende Dummheit und Arroganz" einer Regierung Bush oder Schüssel, den "Zentralverwaltungstendenzen" in der EU oder dem imperialistischen Auftreten globaler Konzerne so wenig Gewichtiges entgegensteht, kann ich jetzt endlich nachvollziehen. Und das ist wohl der erste Schritt, um darüber nachzudenken, was es dagegen an sinnvollen und wirkungsvollen Dingen zu tun gibt.
Ich werde mir jedenfalls die Webseiten von attac und anderer internationaler Organisationen der "neuen Zivilgesellschaft", wie Jean Ziegler diese nennt, genauer anschauen.
Bisher habe ich die nicht so ernst genommen, weil ich wenig Unterschied zu anderen Organisationen annahm.
Und dann ist da noch eine "Götterdämmerung" von Wünschen, Emotionen, Gefühlen, die ich noch nicht einordnen kann.
Da ich aber schon seit längerer Zeit überlege, ob und wie ich mich beruflich umorientieren soll und da das auch mit meinen Werthaltungen zu tun hat, scheint mir das folgerichtig zu sein. Zudem ist es spannend, sich ernsthaft mit Grundsätzlichkeiten auseinanderzusetzen, in die Tiefe zu gehen und sich selbst mal wieder abzuklopfen;)
Ich bin gespannt, wie's weitergeht.
ricore - 28. Sep, 11:18
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